WiWö Wela, 1.-2. April 2017

By | 19. Juni 2017

Fast 40 Wichtel und Wölflinge und ihre Leiterinnen und Leiter trafen sich am 1. April im Pfadfinderheim in Gallneukirchen zum heurigen Wochenendlager.

Gleich nachdem die Zimmer bezogen waren, wurde der große schöne Garten genutzt und wir spielten einige Spiele. In der Zwischenzeit kochten einige Leiterinnen leckere Spaghetti.

Gestärkt trafen wir uns nach dem Mittagessen wieder im Garten. Plötzlich kamen ein paar Wikingerfrauen, die uns erzählten, dass ihre Männer bald vom Beutezug nach Hause kommen müssten. Und schon sah man am Horizont das Wikingerschiff.

Die Wikinger kehrten einer schwierigen Überfahrt mit einer Unterbrechung auf einer Insel zum Einladen von Lebensmitteln mit einer reich gefüllten Schatzkiste nach Flake zurück. Alle waren froh, dass sie wieder daheim waren. Die Männer selbst, weil sie dieses Mal wirklich lange unterwegs waren und viele Gefahren hinter sich gebracht hatten. Die Frauen, weil sie schon in Sorge um ihre Männer waren und ja nicht wussten, ob es ihnen gut geht.

Was für ein Schreck, als sie die Schatzkiste öffnen ist diese vollkommen leer! Darin liegt nur ein Zettel mit einem Gesicht darauf: Es ist der fiese schreckliche Sven!

Alle Wikinger sind ganz und gar entsetzt und wütend. Wie kann es sein, dass dieser Kerl ihren Schatz hat. Kostbare Steine waren darin, niemand hatte jemals zuvor solche Steine gesehen. Und dann so ein Unglück! Wann war das passiert?

Als die Wikinger sich halbwegs beruhigt haben und wieder klar denken können, wird ihnen klar, dass der schreckliche Sven damit nicht durchkommen darf – sie müssen sich die Schatzkiste wieder zurückholen! Doch der wird sich sicherlich mit dem Schatz versteckt haben und Halvar weiß, dass sie ihn alleine niemals finden und überwältigen können. Sie brauchen dringend Verstärkung.

Aber vielleicht könnten die WiWö helfen, ihn zu finden und zur Vernunft  bringen. In vielen verschiedenen Stationen mussten die Wichtel und Wölflinge Aufgaben erfüllen, Dinge lernen und Sachen erfahren.

Schließlich waren das Glück und die Götter auf der Seite unserer Freunde und Sven wurde gefunden. Alle freuten sich, doch die Freude währt nicht lange – Sven hat den Schatz nicht bei sich. Er wollte den Schatz nur herausrücken, wenn er einmal bei einem richtigen Lagerfeuer dabei sein darf!

Halvar und Wickie überlegen, was sie tun sollen, schließlich hatten sie mit Sven bisher immer nur Ärger, aber die Wiwö fanden, sie sollten es versuchen. Wer niemals bei einem richtigen Lagerfeuer war, ist wirklich nicht zu beneiden – und vielleicht war er deshalb so böse und schrecklich, weil er sich immer Leid sieht…

Schnell wurden ein Lagerfeuer aufgebaut, Lieder geprobt und alles vorbereitet. Beim Lagerfeuer wurden auch viele Versprechen abgelegt (so nennt man es, wenn Kinder in die Gemeinschaft der Pfadfinder aufgenommen werden und ihr Halstuch bekommen)  und Sterne verliehen.

Nicht nur Sven, sondern auch die Kinder genossen die schönen Flammen und das Knistern des Feuers. Nach diesem schönen Abend waren alle todmüde und fielen in ihre Betten – oder eigentlich Matten und Schlafsäcke.  Den Schatz sollten sie dann am nächsten Morgen von Sven bekommen.

 

Als dann alle wieder munter waren und gefrühstückt hatten, war plötzlich der schreckliche Sven verschwunden! Und er hatte wieder nur einen Zettel hinterlassen…

Doch auch der schreckliche Sven ist in seinem Innersten ein Ehrenmann: auf dem Zettel war der erste von mehreren Hinweisen zum Schatz. Von Hinweis zu Hinweis arbeiteten sich die WiWös vor und mussten ganz schön weit gehen um schlussendlich doch den Schatz zu finden.

Ende gut, alles gut!  Schließlich ging auch diese Geschichte gut aus und unsere WiWö und die Wikinger fanden den Schatz – neben den Edelsteinen waren auch noch essbare Schätze drinnen J!