Thx-a-lot II

By | 17. Mai 2015

thxalot2Zum zweiten Mal nach 2012 lud der Bundesverband der PPÖ nach St. Georgen im Attergau zu einem Lager nur für Leiter, Leiterinnen, Funktionäre und MitarbeiterInnen – als Dankeschön für die ehrenamtliche Tätigkeit für unsere Bewegung.

So mancher nutzte den Feiertag (Christi Himmelfahrt) und reiste schon am Donnerstag an, bis zur Eröffnung am Freitag Nachmittag hatten sich über 600 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus allen Bundesländern am SCA eingefunden, darunter auch eine kleine Abordnung von Linz 12.

Nach der Begrüßung gab es die Möglichkeit, an einem aus einer breiten Palette von Ateliers teilzunehmen. Das von mir gewählte – „Von Rittern, Drachen und Prinzessinnen“ – klang nach einem typischen WiWö-Workshop, wirklich Neues war leider nicht dabei für mich. Spaß hatte ich trotzdem.

Entsprechend dem Bundesthema bot das Abendessen einen ersten „coolinarischen“ Höhepunkt: unter dem Motto „Abendessen der Bundesländer“ konnten wir uns mit Wiener Heurigenjause, deftigen Innviertler Knödeln, Steirischer Kernöl-Eierspeise über Kärntner Kasnudeln und Ritschert bis zu Gsiberger Käsknöpfle einmal quer durch Österreich kosten.

Bis tief in die Nacht loderten danach noch die Lagerfeuer und klangen Lieder und Gesang.

 

Nach dem Frühstück konnte man in 6 Ateliers zu „Unsere Vision 2028“ persönlich an der Zukunft der PPÖ mitarbeiten.

Das Mittagsmahl war kaum beendet, die Bäuche noch voll, da ging’s schon wieder ums Essen. Neun „StarköchInnen“ betraten die Bühne und stellten ihr geplantes Abendmenü sowie ihre Vorstellungen von ihrer Kochcrew vor. Wir TeilnehmerInnen waren schon vorher in Gruppen eingeteilt worden und mussten uns nun durch eine geeignete Präsentation bewerben. Nachdem die Köche ihre Crews ausgewählt hatten, gings auch schon los: immerhin musste ein dreigängiges Menü zuzüglich einer „Mitternachtseinlage“ zubereitet, die Tafel schön gedeckt und so manches Utensil dazu erst noch spielerisch erkämpft werden. Außerdem liefen da noch so Jury-Mitglieder herum, die unsere Stimmung, hygienisches Arbeiten, Kreativität der Gerichte und später natürlich auch deren Qualität kritisch beäugten.

Es war trotz der Größe der Gruppe – in meiner Gruppe befanden sich 28 „coole und narrische“ HobbyköchInnen – viel Arbeit, die aber auch viel Spaß und sich vor allem bezahlt machte: das Abendessen war ein wahres Festmahl! Es ist mir nicht möglich, all die Köstlichkeiten hier aufzuzählen, so wie es mir nicht möglich war, alle zu probieren, aber ich kann euch versichern, dass alles, was mir auf den Teller kam, auch mit Genuss von mir verzehrt wurde.

Der Abend brachte neben den obligaten Lagerfeuern auch ein Live-Konzert der Band [djest], eine Gruppe von 5 (pfadfinderaffinen) Musikerinnen – und natürlich auch noch die coolinarischen Mitternachtseinlagen.

 

Mehr oder weniger üppig Frühstücken, Zelt Abbauen und beim Zusammenräumen helfen, so lautete kurz zusammengefasst das Programm am Sonntag Morgen, ehe nach einem geminsamen Abschlusskreis jeder und jede wieder in Richtung Heimat aufbrach.

„Thanx a lot“ dem Team, das uns dieses coole Lager bereitet hat!

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